Wachstumslokomotive Deutschland? Das war einmal. Zumindest sah es wirtschaftlich hierzulande schon besser aus. Aber muss man das Land abschreiben? Wohl kaum! Jörg Hoppe, Fondsmanager des MEAG ProInvest, nimmt zu deutschen Aktien Stellung.
Wachstumslokomotive Deutschland? Das war einmal. Zumindest sah es wirtschaftlich hierzulande schon besser aus. Aber muss man das Land abschreiben? Wohl kaum! Jörg Hoppe, Fondsmanager des MEAG ProInvest, nimmt zu deutschen Aktien Stellung.
Der Goldpreis zeigte zuletzt leichte Schwäche. Getrieben wird der Markt aber weiter von anhaltenden Zentralbankkäufen und einer starken Investmentnachfrage, gerade aus Asien, während geopolitische Risiken zusätzlich stützen. Zugleich belastet das aktuelle makroökonomische Umfeld den Goldpreis. Trotz Rekordgewinnen und solider Bilanzen scheinen Goldminenaktien derzeit unterbewertet, sie zeigten im April ihre übliche Sensitivität gegenüber dem Goldpreis. „Sie outperformten in der ersten Aprilhälfte, als Gold ein Monatshoch von 4.841,75 US-Dollar erreichte, und blieben zurück, als die Preise gegen Monatsende nachgaben“, erklärt Imaru Casanova, Portfoliomanagerin Gold und Edelmetalle bei VanEck.
Investoren könnten in München für ihre Geduld belohnt werden. Nach Jahren der Preiskorrekturen und einer spürbaren Marktberuhigung verdichten sich die Anzeichen, dass die Landeshauptstadt vor einer neuen Wachstumsphase steht. Zwar bleibt der Flächenumsatz auch zur Jahresmitte 2025 noch unter dem langjährigen Durchschnitt, doch erreichen zugleich Mieten neue Höchststände.
Nach Jahren der Unsicherheit und Zurückhaltung kehrt Bewegung in den Immobilienmarkt zurück. Hohe Bau- und Finanzierungskosten, Abwertungen in einzelnen Assetklassen und geopolitische Spannungen hatten viele Investoren in eine Schockstarre versetzt. Doch das Blatt wendet sich: Die Marktakteure kehren zurück – vorsichtig, aber zunehmend entschlossen. Und ihr Blick richtet sich verstärkt auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt. Warum gerade jetzt? Weil die strukturelle Nachfrage hoch, das Angebot knapp und die Einstiegspreise attraktiv sind.
Die Zinswende hat dem Boomjahrzehnt an den Immobilienmärkten ein jähes Ende bereitet. Seither sind nicht nur die Finanzierungskosten erheblich gestiegen, sondern vor allem auch die Bewertungen unter Druck geraten.
„Die ersten Märztage brachten eine gewisse Erleichterung für Goldaktienanleger, da sich Goldminenaktien deutlich besser entwickelten als Goldbarren, während Gold neue Allzeithochs erreichte“, wie Imaru Casanova, Portfoliomanagerin Gold und Edelmetalle bei VanEck, in ihrem aktuellen Goldkommentar schreibt. „Dies könnte der Beginn eines Trends zur Rückkehr zum Mittelwert sein, bei dem Goldminenaktien wieder ihre Hebelwirkung auf den Goldpreis entfalten und bei steigenden Goldpreisen besser abschneiden als Goldbarren.“
Wir sind zwar ebenfalls der Meinung, dass Unternehmen ihre Zielvorgaben erfüllen müssen, um das Vertrauen des Marktes in ihre Fähigkeit zu gewinnen, beständige Ergebnisse zu liefern, aber wir wissen auch um die besonderen Herausforderungen der Bergbauindustrie“, erklärt Imaru Casanova, Portfoliomanagerin Gold und Edelmetalle bei VanEck in ihrem aktuellen Goldkommentar.
Die Regierungskoalition in Japan hat zwei Tage nach dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen Premierminister Shinzō Abe einen klaren Sieg bei der Oberhaus-Wahl erzielt. Die Liberaldemokratische Partei (LDP) und ihr Koalitionspartner Komeito sicherten sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit und können nun die von Abe jahrelang angestrebte Reform der pazifistischen Verfassung Japans vorantreiben. Die Bestätigung der politischen Richtung, gepaart mit der moderaten Inflation und der Wiedereröffnung des Landes dürfte laut Richard Kaye, Portfoliomanager des Comgest Growth Japan, dazu beitragen, dass Japan in diesem Jahr zu den Märkten mit der besten Performance gehören könnte. Die Aufholjagd, die eigentlich erst mit der Regierung unter Abe im Jahr 2012 begonnen hat, sollte daher weiter an Fahrt gewinnen.
Mit der eingeleiteten geldpolitischen Wende ist die Ära des billigen Kapitals zu Ende. Ein Kommentar von Mark Benbow, High-Yield-Portfoliomanager bei Aegon Asset Management.
Institutionelle Investoren sehen sich besonderen Herausforderungen gegenüber. Nehmen wir nur einmal die komplexe Materie der Nachfolgeregelung. Viele juristische Sachverhalte spielen in diesem Kontext eine Rolle. Die SOIF Consulting GmbH versteht sich als renommierter Player im Umfeld der Beratung von Family Offices. Alfred Schölzel und Rainer Lemm gehen im Interview auf ihren „USP“ ein und beantworten auch die Frage, warum Dividenden und familiengeführte Unternehmen im Fokus ihrer Investment-/Fondsphilosophie liegen.