Ruhe vor dem Sturm?

Nach den erheblichen Kursverlusten an den Risikomärkten in jüngster Zeit und der anschließenden Erholung der Aktienkurse scheint ein ruhiger Sommer an der Börse in weite Ferne gerückt zu sein.  Anleger stehen vor der anstehenden Urlaubszeit vor allem vor zwei Fragen: Waren die Ereignisse ein Vorbote weiterer Kursrückgänge oder deutet die darauf folgende Belebung auf eine Bereitschaft der Anleger hin, jeden Kursrückgang als Kaufgelegenheit zu nutzen?

Atempause vor einem erneuten Anstieg?

Die Halbzeitbilanz der globalen Aktienmärkte kann sich sehen lassen. Nach der schnellen Erholung vom Corona-Crash im Jahr 2020 verzeichneten die Börsen auch in der ersten Jahreshälfte 2021 auf breiter Front Kursgewinne. Die fulminante Aufholjagd hat jedoch Kraft gekostet und es ist nicht unbedingt zu erwarten, dass sich die Märkte in den kommenden Monaten mit der gleichen Dynamik weiterentwickeln.

Ein Trumpf ist nicht genug – Multifaktoransätze während und nach der Pandemie

Ein bekanntes Börsensprichwort sagt: „Wer streut, hat keine Meinung“. Doch gerade in den zurückliegenden Monaten hat es sich bewährt, anstatt auf lediglich eine Aktie auf Aktien mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren und Ländern zu setzen. Die dahinterstehende Theorie von Henry Markowitz aus den 1950er Jahren funktioniert also immer noch. Zwischenzeitlich sind jedoch weitere Erkenntnisse hinzugekommen, die Anleger bei ihrer Depotzusammenstellung berücksichtigen sollten: Multifaktoransätze, Strategien also, die mehrere Faktoren für die Aktienselektion nutzen, stellen Anlegern regelmäßig einen stetigen Wertentwicklungsverlauf in Aussicht und sorgen auf der anderen Seite für Ruhe, nicht nur im Depot.

Wir sind Value-überzeugt

Man muss nicht immer im Konzert der ganz Großen mittanzen, um überzeugende Leistungen abzuliefern. Der Paladin ONE ist ein Aktienfonds, der primär in Aktien aus dem deutschsprachigen Raum investiert und ins Auge sticht. INTELLIGENT INVESTORS nutzte die Gelegenheit eines Austauschs mit dem Fondsmanagerduo Marcel Maschmeyer und Matthias Kurzrock.

Gelebte Verantwortung und Vorreiter einer globalen Entwicklung

Unser Selbstverständnis – Salm-Salm & Partner stehen für wertorientiertes, verantwortungsvolles Asset Management in Wandelanleihen und Aktien. Aus dieser Grundüberzeugung heraus finanzieren wir und beteiligen wir uns aktiv an Unternehmen, die diese Werte bestmöglich umsetzen und leben, sowohl ökonomisch als auch ökologisch und sozial. Wir glauben, dass diese Einstellung zunehmend gesucht und geschätzt wird und darüber hinaus in angespannten Zeiten Sicherheit und eine grundsätzliche Orientierung bietet.

Gewinner bleiben Gewinner

Das Kapitalmarktumfeld ist herausfordernd. Kluge Konzepte sind gefordert, um insbesondere risikoaverse Investoren zu überzeugen. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. INTELLIGENT INVESTRORS sprach mit Norbert Wolk, Geschäftsführer der Barbarossa asset management GmbH zu den Herausforderungen und im Speziellen zum neuen „Barbarossa Europäischen Stiftungsfonds“.

Edelmetalle unter Druck

Der Edelmetallsektor entwickelte sich im November schwächer als in den Wochen zuvor. Vor allem der Goldpreis stand im November unter Druck und beendete den Monat mit 1.777 US-Dollar pro Feinunze. Damit hat er sich gegenüber dem Vormonat um 5,4 Prozent weiter verbilligt. Auch der Preis für Silber ist um 8,6 Prozent gefallen und lag am Monatsende bei 22,62 US-Dollar pro Feinunze.

Kostengünstig und gleichzeitig nachhaltig investieren

Exchange Traded Funds (ETFs) haben einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Die Fonds sind transparent, an der Börse jederzeit zum fairen Preis handelbar und kostengünstig. Nun hat Fidelity International ihre Palette an Nachhaltigkeitsfonds durch drei aktiv verwaltete ESG-ETFs erweitert. Hierzu sprach INTELLIGENT INVESTORS mit Bettina Bosch, Head of Fund Buyer Business Germany, Fidelity International.

Corona – die Chancen für Private Equity

Auch Private Equity (PE) ist nicht immun gegen den Corona-Virus. Nach einer Auswertung von Bain & Company ist die Anzahl der Buyout-Transaktionen von Anfang des Jahres bis Mai um 60 % zurückgegangen. In ähnlicher Größenordnung reduzierte sich die PE-Aktivität im Zuge der globalen Finanzkrise – nur dass es damals von 2007 bis 2009 gedauert hat, um die Anzahl der Deals um 50 % schrumpfen zu lassen. Erst in 2010 gewann damals der Buyout-Markt wieder an Dynamik. Ganz anders in der Corona-Krise: Bereits im Juni nahm die Anzahl der Transaktionen wieder zu und wir erwarten einen weiteren Anstieg nach der Sommerpause im September.

Konzentrationsbewegungen finden regelmäßig statt

Für einige sind ETFs das Allheilmittel gegen hohe Gebühren und für gute Renditen, für andere mitunter Krisenbeschleuniger. INTELLIGENT INVESTORS nahm dies zum Anlass, um mit Stephan Kraus von der Deutschen Börse zu sprechen. Er verantwortet das ETF-Segment und hat bereits vor 20 Jahren die Einführung der ersten Produkte begleitet.

SOCIAL MEDIA

RECHTLICHES

AGB
DATENSCHUTZ
IMPRESSUM
© wirkungswerk
ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Anmeldung zum Newsletter