US-Banken stemmen sich gegen eine mögliche Krise. Darauf deuten die Geschäftszahlen für das zweite Quartal hin, die überwiegend positiv ausgefallen sind. Dazu teilt Clemens Berendt, Lead Portfoliomanager der apoBank, mit:
US-Banken stemmen sich gegen eine mögliche Krise. Darauf deuten die Geschäftszahlen für das zweite Quartal hin, die überwiegend positiv ausgefallen sind. Dazu teilt Clemens Berendt, Lead Portfoliomanager der apoBank, mit:
Wenn hohe Inflationsraten, rasant gestiegene Zinsen und sinkende Marktwerte von Immobilien die Nachrichten bestimmen, sind das nicht nur für Banken anstrengende Zeiten, sondern auch für alternative Finanzierer. Kommen dann auch noch gestoppte Projektentwicklungen, Insolvenzen von Developern und eine massive Zurückhaltung von Endinvestoren hinzu, kann man entweder die Augen verschließen und hoffen, dass dieser giftige Cocktail morgen Vergangenheit sein wird und alles wieder gut ist, oder aber man analysiert den Markt und entdeckt dabei trotz vieler Verwerfungen die Chancen.
In den vergangenen Jahren standen Banken nicht gerade hoch im Kurs bei den Investoren. Doch das Blatt wendet sich allmählich, wobei insbesondere Value-Investoren wieder ein verstärktes Interesse am Bankensektor zeigen.
In Sachen Risikomanagement bezogen auf Spezialfonds hat die BaFin klar Stellung bezogen. Die deutsche Bankenaufsicht hat nun klargemacht, was sie von den Finanzinstituten erwartet. Die Unternehmen müssen diese Anforderungen bis Ende dieses Jahres umsetzen.
Seit etwa drei Jahren vertrete ich die Auffassung, dass die Anlagemärkte in eine völlig neue Ära eintreten; die Zeit des deflationären Umfelds mit niedrigem, aber stabilem Wirtschaftswachstum ist endgültig vorbei.
Die großen US-Banken haben die Berichtssaison eröffnet. Sie überraschten positiv und gaben der Wall Street weiteren Auftrieb. Der Dow Jones erreichte gestern Nachmittag den höchsten Stand seit April 2022. Die technologielastige Nasdaq-Börse gab hingegen leicht nach.
Am 20. Mai war es auf den Tag genau 525 Jahre her, dass Vasco da Gama Indien erreichte. Da Gama erfüllte damit einen Auftrag des portugiesischen Königs Manuel I. Dieser hatte ihn auf die Reise geschickt mit dem Ziel, einen Seeweg nach Indien zu finden, um den Handel mit Gewürzen und anderen wertvollen Waren zu erleichtern. Die Portugiesen waren zwar nicht die ersten Europäer, die den Subkontinent erreichten, aber sie waren tatsächlich die ersten, die den Seeweg von Europa nach Indien über den Indischen Ozean entdeckten und nutzten. Diese Entdeckung ermöglichte es Portugal, einen Handelsstützpunkt in Indien zu errichten und das Geschäft mit Gewürzen und anderen Waren aufzubauen.
Anleger haben reihenweise die Flucht in Staatsanleihen angetreten und deren Kurse in die Höhe getrieben, als es im globalen Bankensystem kürzlich turbulenter zuging. Doch wie geht es weiter auf dem Anleihenmarkt? Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei ETHENEA Independent Investors, ordnet die Situation ein.
Die vergangenen Wochen waren für diskretionäre Makro-Fonds ein extremes Deleveraging-Ereignis. Es scheint, dass sie im Laufe des Monats März auf breiter Front eine immense Menge Geld verloren haben. Die Ereignisse im europäischen Bankensektor waren wahrscheinlich das Ergebnis einer Kombination aus Positionsauflösungen und den beiden beliebtesten Trades für diskretionäre Makro-Fonds im März, nämlich Short-Zinsen und Long-Finanztitel.
Im Kampf gegen die anhaltende Inflation geraten die Zentralbanken zunehmend in die Kritik. Haben sie etwa versagt? Michael Blümke, Senior Portfolio Manager bei ETHENEA Independent Investors S.A., beurteilt die Maßnahmen der Währungshüter: