Bringen höhere Anleihenrenditen Aktien zu Fall?

Die Aktienmärkte haben zuletzt nervös auf den Anstieg der Anleihenrenditen reagiert. Der Rentenmarkt hatte sich zuerst Zeit gelassen, um auf das – durch den US-Wahlausgang und die Impfstoffankündigungen eingeläutete – reflationäre Umfeld seit November zu reagieren. Von Ende Oktober bis Ende Dezember 2020 stiegen die Renditen auf zehnjährige US-Staatsanleihen gerade einmal um 4 Basispunkte.

Treiber für die Anleihenrenditen

Für Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management ist die entscheidende Frage für die weitere Entwicklung der Finanzmärkte, ob es tatsächlich so etwas gibt wie einen Wendepunkt, an dem das Niveau der langfristigen US-Anleiherenditen den hektischen Anstieg der Aktienmärkte und den Trend zur Spread-Kompression gefährden könnte. Das FOMC-Protokoll vom Januar habe zumindest schon mal keine Änderungen im Tempo der Asset-Käufe angedeutet. Dennoch könnten die Finanzmärkte die Toleranz der Fed für höhere Inflation weiter testen.

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