Argentinien rückt im globalen Energiesystem stärker in den Fokus

Seit die Straße von Hormus gesperrt ist, geht ein unerwarteter Dollar-Regen (oder Yuan-Regen) auf die ölexportierenden Länder nieder. Abgesehen von den großen Exporteuren wie Brasilien, Russland oder den USA, die von dieser Krise profitieren, könnte auch Argentinien aufgrund der Situation am Persischen Golf eine tiefgreifende Transformation durchmachen und seinerseits zu einer Umgestaltung des weltweiten Energiesystems beitragen. 

Südkorea: Kursrakete trotz politischer Turbulenzen

Dem jüngst abgesetzten Präsidenten droht die Todesstrafe. Mehrere seiner Vorgänger wurden wegen Korruption verurteilt - und später von Nachfolgern begnadigt, die teils selbst vor Gericht landeten. Hinzu kommen mächtige aber finanziell intransparente Industriekonglomerate, eine rückläufige Demografie und immer wieder aufflammende Massenproteste. Und dennoch erlebt der Aktienmarkt einen historischen Höhenflug: Innerhalb nur eines Jahres legte er um 91 % zu![1]

Märkte im Bann von Trump und Musk

Nachdem sich die Märkte Anfang November zunächst über die Wahl von Donald Trump gefreut hatten, nehmen sie nun die mit dem Duo Elon Musk und Donald Trump verbundenen Risiken ernster. Der US-Aktienindex S&P 500 verzeichnete daher seit dem 16. Dezember (bis zum 2. Januar 2025) einen Rückgang von mehr als 3 %. Die Tesla-Aktie, die zwischen den Präsidentschaftswahlen und dem 16. Dezember um mehr als 80 % gestiegen war, brach unterdessen um 18 % ein. 

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