Anleger sollten Risikoneigung bei Aktien sukzessive reduzieren

Für das Jahr 2026 erwarten die Aktienexperten von Metzler Asset Management ein weiterhin konstruktives, wenngleich zunehmend differenziertes Marktumfeld. Entscheidend für weiteres Aufwärtspotenzial an den globalen Aktienmärkten sei, dass die globale Konjunktur weiter solide wachse, der KI-Boom kein abruptes Ende finde und die Inflation unter Kontrolle bleibe. Vor allem dürften aber anhaltend robuste Ertragssteigerungen – insbesondere in den USA, wo sich die Bewertung der Märkte deutlich erhöht hat – für höhere Kurse zentral sein.  

So lange dauert eine Verdopplung am Weltaktienmarkt

Zehn Jahre? Fünfzehn? Viele Anleger überschätzen, wie lange es in der Vergangenheit dauerte, bis sich ein Investment am Aktienmarkt verdoppelt hat. Im Schnitt waren es lediglich 7,6 Jahre. Doch die Betonung liegt auf „im Schnitt“. Denn diese durchschnittliche Zeitspanne trat in der Realität fast nie auf. Mal ging es blitzschnell, mal dauerte es eine halbe Ewigkeit.

Feri: “Politik treibt Märkte“

Der Übergang zu einer multipolaren Weltordnung hat aus Sicht von FERI erhebliche Implikationen für die Asset Allocation. Sein Hauptaugenmerk legt der Multi Asset-Spezialist auf die Folgen einer anhaltend disruptiven Politik in den USA und besonders auf die Risiken für die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). „Wir haben sehr bewusst für unseren Jahresausblick für das Jahr 2026 die Überschrift ‚Politik treibt Märkte‘ gewählt“, erläutert Dr. Marcel V. Lähn, Vorstand und Chief Investment Officer der FERI. „Ein breit angelegter Multi Asset-Ansatz mit flexibler Allokation ist weiterhin eine wirksame Strategie, um mit der Komplexität des Marktumfelds umzugehen und einen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.“

Vom Sandkorn zur Lawine – eine Marktmetapher

Trotz hoher Bewertungen und schwacher Konjunktursignale bleibt die Marktstimmung sorglos. Dr. Georg von Wallwitz, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter bei Eyb & Wallwitz, sieht Parallelen zur Theorie komplexer Systeme: Kleine Auslöser können große Marktbewegungen verursachen. Prognosen helfen wenig – entscheidend sind Wachsamkeit und Anpassungsfähigkeit.

KINGSTONE Report: Immobilien bilden Rückgrat bei der Vermögensallokation

KINGSTONE Real Estate hat seinen KINGSTONE Family Office Real Estate Report 2025 vorgestellt. Im Rahmen der Umfrage wurden 32 Family Offices aus dem DACH-Raum zu ihren Immobilieninvestment-Strategien befragt. Die Kernergebnisse: Immobilien sind das Rückgrat des Nettovermögens. Im Schnitt entfallen über die Hälfte – 56,5 Prozent – auf Immobilien. Die zweitwichtigste Assetklasse sind Aktien mit 19,4 Prozent.

Die neue Weltordnung – Wer hat den Cup gewonnen?

Das Sommerloch hat uns im Griff, die Aktien- und Anleihemärkte bewegen sich träge. Spannender wird es voraussichtlich erst im September mit neuen US-Daten zu Arbeitsmarkt und Inflation. Die aktuelle Ruhe an der Börse verschafft Spielraum für einen Blick auf die veränderte Machtpolitik – im Großen bei den Verhandlungen mit Russland und der Ukraine ebenso wie im Kleinen, etwa bei der Frage, wem eine Fußball-Trophäe zusteht, überlegt Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay Asset Management.

Risiken an den Aktienmärkten haben stark zugenommen

Die Risiken an den Aktienmärkten haben in den vergangenen Wochen so stark zugenommen, dass die Bank ODDO BHF SE in Frankfurt den Aktienanteil in den Portfolios ihrer Privatkunden auf „Untergewichten“ zurückgenommen hat. Die Gründe dafür legt Prof. Dr. Jan Viebig, Chief Investment Officer, in der jüngsten Ausgabe des „CIO View“ dar:

Fed unter Druck — Anleihemärkte nervös — Aktienmärkte übersehen Gefahren

Die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed steht unter großem Druck von US-Präsident Donald Trump, die Zinsen zu senken. Axel Botte, Chefstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, beobachtet in seinem aktuellen MyStratWeekly, dass die Anleihemärkte offensichtlich eine höhere Inflationsrate einpreisen; die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen sei im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank wieder auf 4,40 Prozent gestiegen.

Benjardin Gärtner wechselt zur DWS

Die DWS beruft zum 1. September 2025 Benjardin Gärtner zum globalen Leiter für Aktien. Er wechselt von Union Investment, wo er seit März 2023 Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH war und seit 2015 das Aktienfondsmanagement von Union Investment leitete.

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