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Veränderte Realitäten bedürfen neuer Handlungsweisen. Das gilt auch für die strategische Assetallokation. Da Bewährtes heutzutage kaum mehr zum Ziel führt und eine ansehnliche Rendite in weite Ferne gerückt ist, sind Investoren gut beraten, nach alternativen Anlageformen Ausschau zu halten. Eine wachsende Bedeutung gewinnen zunehmend private Unternehmensbeteiligungen, die auf direktem Wege oder indirekt über Private-Equity-Fonds erfolgen. Dabei sind Private Equity-Investments für institutionelle Anleger längst kein fremdes Terrain mehr, sondern gehören fast schon zwangsläufig dazu.
22. September 2020
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Veränderte Realitäten bedürfen neuer Handlungsweisen. Das gilt auch für die strategische Assetallokation. Da Bewährtes heutzutage kaum mehr zum Ziel führt und eine ansehnliche Rendite in weite Ferne gerückt ist, sind Investoren gut beraten, nach alternativen Anlageformen Ausschau zu halten. Eine wachsende Bedeutung gewinnen zunehmend private Unternehmensbeteiligungen, die auf direktem Wege oder indirekt über Private-Equity-Fonds erfolgen. Dabei sind Private Equity-Investments für institutionelle Anleger längst kein fremdes Terrain mehr, sondern gehören fast schon zwangsläufig dazu.

Natürlich hat auch hier die Corona-Pandemie die positiven Vorzeichen wenn nicht geändert, sondern doch etwas variiert. Die Corona-Krise mit Shutdown hat natürlich auch die Private-Equity-Portfoliounternehmen mehr oder weniger hart getroffen. Nicht Zukäufe oder Exits standen zumindest zeitweise im Vordergrund, sondern die Konzentration auf die Portfoliounternehmen. Dennoch bleiben Firmen, die keine harte Aktionärsstruktur aufweisen und einen stabilen Einnahmestrom haben, auf dem Radar der PE-Gesellschaften. Und da lief es in der Vergangenheit ausgesprochen gut. Das legen die Ergebnisse des „Private Equity Trend Report 2020“ von PwC nahe.

Allein im vergangenen Jahr fanden auf dem europäischen Kontinent insgesamt mehr als 2.000 Transaktionen mit PE-Beteiligung statt; ein deutliches Plus zum Vorjahr. Finanzinvestoren beteiligten sich mit insgesamt mehr als 250 Mrd. Euro am Erwerb und Verkauf von Firmen. Das Deal-Volumen war damit in etwa auf Höhe des Vorjahres. Deutschland als Standort für Unternehmenskäufe genießt dabei international einen guten Ruf bei den PE-Gesellschaften. Das zumal der hiesige PE-Markt, gemessen am BIP, größer ist als etwa Großbritannien und Frankreich.

Mit Blick auf die nahe Zukunft lässt sich schon jetzt sagen, dass das Krisenjahr 2020 zwar etwas weniger gut ausfallen dürfte als die Vorjahre, doch langfristig dürften sich die verhältnismäßig günstigen Einstiegspreise durchaus auszahlen. Das zeigte sich auch rückblickend auf die getätigten Investments während der Wirtschaftskrise 2008, deren Renditen sich im Nachhinein durchaus sehen lassen konnten. Viele PE-Gesellschaften sitzen zudem auf viel Cash („dry powder“), so dass man Opportunitäten nutzen könne. Letztlich ist es für einen langfristig orientierten institutionellen Investor das Wichtigste, ein breit diversifiziertes Portfolio. Privatmarktanlagen wie Private Equity sind in diesem Zusammenhang ein sehr geschätztes Anlagevehikel.

 

Foto: © zeber — adobe.stock.com

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