Italien und die Krisen

Italien ist ein schönes Land. Gutes Essen, entspannte Leute und eine tolle, abwechslunsgreiche Landschaft. Wäre da nicht das Problem mit der Politik. Erneut steht eine Regierung vor dem Aus. Ministerpräsident Mario Draghi, von 2011 und 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank, wollte zurücktreten. Staatspräsident Sergio Mattarella lehnte ab. Die politische Zukunft Draghis steht in den Sternen.
15. Juli 2022
Foto: © Frédéric Prochasson - stock.adobe.com

Italien ist ein schönes Land. Gutes Essen, entspannte Leute und eine tolle, abwechslunsgreiche Landschaft. Wäre da nicht das Problem mit der Politik. Erneut steht eine Regierung vor dem Aus. Ministerpräsident Mario Draghi, von 2011 und 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank, wollte zurücktreten. Staatspräsident Sergio Mattarella lehnte ab. Die politische Zukunft Draghis steht in den Sternen.

Seit dem Ende des 2. Weltkriegs hatte Italien bis heute mehr als 60 (!) Regierungen. Manche hielten nur wenige Monate, andere hatten etwas mehr Ausdauer. Mit dem Ex-EZB-Chef Draghi sollte wohl “Ruhe in den Laden” kommen. Zumindest könnte man das vom Seitenrand aus annehmen. Doch der Ministerpräsident steht nach 1,5 Jahren im Amt vor dem Aus. Geht oder bleibt er?

Die Wirtschaft schwächelt und manche Beobachter erinnern sich an die Schuldenkrise vor zehn Jahren. Eurokrise 2.0? Die Schuldenberge in Italien sind nach wie vor sehr hoch, stellen Experten fest. Die Staatsverschuldung beläuft sich auf 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mit dem Zinsanstieg in Europa könnte das Land in Schieflage geraten. (ah)

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