Der Optimismus lässt noch auf sich warten

Das Warten auf den Aufschwung geht weiter. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie ist im November leicht gesunken und notiert bei 48,4 Zählern. Die magische 50-Punkte-Marke wird weiterhin verfehlt. Ein Wert oberhalb dieser Marke signalisiert, dass das Verarbeitende Gewerbe wieder wächst. Auch der Frühindikator für den Dienstleistungssektor im November hat sich nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat etwas verschlechtert.
21. November 2025
Michael Herzum - Foto: Copyright Union Investment
Das Warten auf den Aufschwung geht weiter. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie ist im November leicht gesunken und notiert bei 48,4 Zählern. Die magische 50-Punkte-Marke wird weiterhin verfehlt. Ein Wert oberhalb dieser Marke signalisiert, dass das Verarbeitende Gewerbe wieder wächst. Auch der Frühindikator für den Dienstleistungssektor im November hat sich nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat etwas verschlechtert.

Grundsätzlich haben sich die Stimmungsindikatoren, darunter neben dem PMI auch das ifo Geschäftsklima, in der zweiten Jahreshälfte spürbar verbessert. Das ist ein gutes Zeichen, allerdings beruht vieles noch auf dem Prinzip Hoffnung. Die Unternehmen setzen darauf, dass die Politik demnächst das liefert, was sie mit den angekündigten Infrastrukturausgaben versprochen hat. Im Tagegeschäft kam bis zuletzt davon erwartungsgemäß noch recht wenig an. Der November ist der erste Monat, in dem die angekündigten öffentlichen Ausgaben voll fließen können.

Löst die Politik ihr Versprechen jetzt ein, wird der Aufschwung Fahrt aufnehmen. Wächst die Zuversicht in den Unternehmen, werden sie zusätzliche Investitionen anstoßen. Wir sind optimistisch, dass dies passieren wird. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die positiven Zeichen auch in den harten Zahlen zeigen.

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