Bitcoin rutscht kurzzeitig unter die Marke von 100.000 US-Dollar

Auslöser der jüngsten Abwärtsbewegung war die aktuelle FOMC-Sitzung. Fed-Chef Jerome Powell erteilte Spekulationen auf eine Zinssenkung im Dezember eine klare Absage. 
5. November 2025
Foto: © Aliaksandr Marko - stock.adobe.com
Auslöser der jüngsten Abwärtsbewegung war die aktuelle FOMC-Sitzung. Fed-Chef Jerome Powell erteilte Spekulationen auf eine Zinssenkung im Dezember eine klare Absage. 

Vor der Sitzung lag die vom Markt erwartete Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei 96 Prozent. Nach der Pressekonferenz sank sie deutlich auf unter 70 Prozent , was den Stimmungsumschwung hin zu Risikoaversion verdeutlicht. Der Crypto Fear and Greed Index ist seither in den Bereich der „extremen Angst“ gerutscht.

Auch Liquidationen in Höhe von rund 915 Millionen US-Dollar seit Beginn des Novembers haben zum jüngsten Kursrückgang beigetragen.

Obwohl der Rückgang einige Investoren verunsichern dürfte, ist eine Volatilität dieser Größenordnung nichts Ungewöhnliches. In den vergangenen Jahren kam es mehrfach zu Rückgängen von über 30 Prozent bei Bitcoin. Zuletzt war dies zwischen Januar und April der Fall, als der Kurs von 109.000 US-Dollar auf 74.500 US-Dollar fiel, bevor er anschließend um 70 Prozent auf das aktuelle Allzeithoch von 126.300 US-Dollar stieg.

Trotz der aktuellen Korrektur bleibt Bitcoin in einem langfristigen Aufwärtstrend und bildet weiterhin höhere Hochs und höhere Tiefs aus. Kurzfristige Auslöser wie neue Erwartungen an Zinssenkungen oder anhaltende Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs könnten die Kurse schnell wieder drehen und zu einer erneuten Rally führen.

Kommentar von Simon Peters, Krypto-Analyst bei eToro

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