| Die Ende 2024 gestartete strategische Kooperation zwischen Berenberg und Lurse hat ihren ersten bedeutenden Erfolg erzielt: Gemeinsam konnten die beiden Partner ein erstes vollumfängliches OCIO-Mandat (Outsourced Chief Investment Office) gewinnen. Auftraggeber ist ein deutscher Konzern, der über einen Contractual Trust Arrangement (CTA)-Pensionsplan mit Kapitalanlagen in dreistelliger Millionenhöhe verfügt.
Im Rahmen des Mandats verantwortet Berenberg die Entwicklung der Anlagestrategie sowie die Umsetzung im Asset Management. Lurse übernimmt die vollständige Administration des CTAs, einschließlich der Treuhandstruktur, des Reportings sowie des operativen Managements.
„Wir freuen uns sehr, dass sich bereits wenige Monate nach Beginn unserer Partnerschaft ein deutscher Corporate mit seinem Pensionsplan für unser gemeinsames OCIO-Angebot entschieden hat“, sagt Michael Kreibich, Leiter Institutional Clients bei Berenberg. „Das Mandat bestätigt, dass unser Ansatz einer integrierten Lösung mit höchsten Qualitätsansprüchen auf große Nachfrage stößt. Es zeigt zugleich, dass institutionelle Anleger in der betrieblichen Altersversorgung zunehmend auf externe OCIO-Modelle setzen – insbesondere dann, wenn wie in diesem Fall eine effiziente, rechtssichere und professionell gemanagte CTA-Struktur gefragt ist.“
Ende 2024 hatten Berenberg und Lurse ihre Zusammenarbeit im Bereich Pension Consulting bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist es, einen modularen, technologisch fortschrittlichen und hochspezialisierten Anbieter für OCIO-Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung zu schaffen.
„Unser Anspruch ist es, unsere Kunden ganzheitlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu begleiten. Gemeinsam mit Lurse bieten wir CTA-Anlegern nun die Möglichkeit, die Bewirtschaftung der gesamten Kapitalanlage an uns als externen Partner auszulagern. Besonders freut uns das Feedback aus unseren laufenden Investorengesprächen, wonach unsere OCIO-Lösung einzigartig in Deutschland ist“, sagt Alina Paul, Head of Institutional Sales bei Berenberg.
CTAs sind in Deutschland ein etabliertes Treuhandmodell zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen. Sie ermöglichen die bilanzielle Auslagerung von Verpflichtungen, stärken die Insolvenzsicherung und erleichtern ein flexibles Kapitalanlagemanagement. Gerade in Zeiten wachsender Regulierungsanforderungen und volatiler Kapitalmärkte gewinnen OCIO-Modelle, die alle Aspekte aus einer Hand abdecken, zunehmend an Bedeutung.
„Das nun gewonnene Mandat belegt den Bedarf nach maßgeschneiderten OCIO-Lösungen, die sowohl strategisch als auch operativ höchsten Anforderungen genügen“, sagen Raphael Horst und Michael Hoppstädter, beide Geschäftsführer der Lurse Deutsche Pensions Treuhand GmbH. „Unser Mandant profitiert von einer Lösung aus einer Hand, bei der Berenberg die strategischen Kapitalmarktentscheidungen trifft. Lurse bringt die Treuhand mit dem dazugehörigen langjährigen Know-how ein. Dazu gehören Administration, Governance, Reporting und Rechtsberatung. Diese Lösung erfüllt höchste Qualitätsstandards und entlastet die internen Ressourcen des Mandanten erheblich. Das Lurse Team freut sich auf die Zusammenarbeit.“
Berenberg und Lurse sehen im gemeinsam entwickelten OCIO-Ansatz eine Antwort auf die gestiegenen Anforderungen institutioneller Anleger in der betrieblichen Altersversorgung. Weitere Mandate befinden sich bereits in Vorbereitung. |