HighlightStrategien & ProdukteAuszeichnung für BKC

In einer Analyse von Stiftungsfonds bewertet das Fachmagazin RenditeWerk das BKC Treuhand Portfolio der Bank für Kirche und Caritas (BKC) erneut als „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“ und hat den Fonds mit dem FRAANK-Siegel ausgezeichnet. Der Zertifizierung liegen sechs verschiedene Kriterien zugrunde, die das BKC Treuhand Portfolio erfüllt: flexibel, renditestark, ausschüttend, abgesichert, steueroptimiert und kostengünstig.
22. Februar 2021
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In einer Analyse von Stiftungsfonds bewertet das Fachmagazin RenditeWerk das BKC Treuhand Portfolio der Bank für Kirche und Caritas (BKC) erneut als „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“ und hat den Fonds mit dem FRAANK-Siegel ausgezeichnet. Der Zertifizierung liegen sechs verschiedene Kriterien zugrunde, die das BKC Treuhand Portfolio erfüllt: flexibel, renditestark, ausschüttend, abgesichert, steueroptimiert und kostengünstig.

Bernhard Matthes, Bereichsleiter BKC Asset Management, freut sich über die erneute Auszeichnung und sieht die Strategie des BKC Treuhand Portfolios bestätigt: „Bei der Konzeption des Fonds im Jahre 2010 haben wir uns die Stiftungsfonds der amerikanischen Eliteuniversitäten Harvard und Yale zum Vorbild genommen. Deshalb war der Fonds von Anfang an keine Nur-Aktien-Renten Monokultur, sondern über diese klassischen Bausteine hinaus breit gestreut in Alternative Anlagen und Gold “ Angesichts der vermutlich anhaltenden niedrigen Zinsen und steigender Inflationserwartungen werde der Anlagegrundsatz der Diversifikation in Zukunft noch wichtiger, sagt Matthes. Stiftungen, die regelmäßig ausschüttbare Erträge benötigen und den Kapitalstock sichern müssen, rät er „in verschiedenen Geldentwertungsszenarien zu denken und insbesondere die traditionell hohe Allokationen in Renten kritisch zu überprüfen.“

Neben einer breiten Streuung des Fondsvermögens zeichnet sich das BKC Treuhandportfolio (WKN A0YFQ9) durch eine Investmentphilosophie aus, die sich auf Fakten und Bewertungen stützt und konträres Handeln zulässt. Stiftungen haben einen langfristigen Anlagehorizont, kurzfristigen Spekulationen und Marktmeinungen wird deshalb keine Beachtung geschenkt. Dadurch hat sich das BKC Treuhandportfolio, das im Morningstar-Ranking derzeit vier Sterne erhält, auch in schwierigen Marktphasen als krisenfest erwiesen. Der Fonds konnte seit der Auflegung im Jahr 2010 bis Ende 2020 einen Gesamtertrag von 3,2% p.a. nach Kosten erzielen.

Um auch in Zukunft den realen Kapitalerhalt der anvertrauten kirchlichen und Stiftungsgelder sicherzustellen und Mehrerträge zu erwirtschaften, haben Bernhard Matthes und sein Team das BKC Treuhand Portfolio an das aktuelle Marktumfeld angepasst. Aufgrund der Annahme eines anhaltenden globalen Reflation-Trades und der weltweiten Konjunkturprogramme, die vielfach den Ausbau erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung anstreben („Green Deals“), wird die künftige Nachfrage nach Industriemetallen vermutlich steigen. Netzausbau, Elektromobilität und Solarmodule erfordern hohe Mengen an Kupfer, Silber und Basismetallen, weshalb etwa im Aktienbereich Grundstoffe und Minenbetreiber, die über hohe Umwelt- und Sozialstandards verfügen, in den kommenden Jahren sinnvolle Investments sein könnten.

Generell sei in einem Umfeld möglicherweise höherer Teuerungsraten eine Differenzierung im Aktienportfolio notwendig. Wer etwa hoffe, mit Immobilienaktien, defensiven Konsumwerten und Versorgern in einer Phase höherer Inflation gut beraten zu sein, dürfte enttäuscht werden, so Matthes, da diese und andere Branchen mit geringer Preisfestsetzungsmacht eben gerade kein guter Inflationshedge seien.

Der Anteil von Nominalanleihen im BKC Treuhand Portfolio wurde zugunsten inflationsgeschützter Papiere und alternativer Anlagen zuletzt mehrfach abgesenkt. “Alternative Anlagen weisen eine geringe bis negative Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auf. Damit können sie ein Portfolio diversifizieren und wirken stabilisierend auf den Gesamtertrag”, sagt Bernhard Matthes. Aktuell zielt die BKC eine Gewichtung von 55 Prozent Anleihen, 17,5 Prozent Aktien und 27,5 Prozent Alternative Anlagen an. Eine wichtige Rolle spielt für das BKC Asset Management in diesem Zusammenhang Gold. “Wir verstehen Gold nicht als Rohstoff, sondern als Währung mit einem über mehr als 2.000 Jahre akkumulierten Vertrauenskapital. Gold dient dem Substanzerhalt, der risikofreien Wertaufbewahrung ohne Gegenparteirisiko. In unseren Portfolien haben wir die Goldquoten über das Jahr 2020 hinweg daher weiter erhöht”, so Matthes. (ah)

Bernhard Matthes — Foto: © BKC

 

 

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