Inflation im Euroraum steigt wieder

Nach einer temporären Entspannung sind die Lebenshaltungskosten im Euroraum im Juli um 2,9 Prozent gestiegen und damit etwas kräftiger als im Juni mit 2,8 Prozent. Haupttreiber waren die Energiepreise, die nach dem Auslaufen des Tankrabatts in Deutschland und angesichts der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten um 10,0 Prozent stiegen. Dagegen ging der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln von 1,5 Prozent im Juni auf 1,2 Prozent im Juli zurück. Die Kernrate stieg wieder leicht auf 2,5 Prozent. Verantwortlich hierfür dürften unter anderem Pauschalreisen und urlaubsbedingte Preiserhöhungen sein, die zu einem Anstieg der Dienstleistungspreise von 3,2 auf 3,3 Prozent führten.

“Europa steht am Beginn eines langfristigen Investitionszyklus”

Europa als Investitions- und Investmentstandort. Sind europäische Aktien, gerade auch vor dem Hintergrund der gehypten US-amerikanischen KI-Werte, einen besonderen Blick wert? Welche Argumente lassen sich für Europa anführen? Hilde Jenssen ist Leiterin Fundamental Equities bei Nordea Asset Management und Co-Managerin des Nordea 1 - Empower Europe Fund, der im Sommer 2025 aufgelegt wurde. Update zu einem ersten Interview vom Dezember 2025. 

Europäische Core-Immobilien vor neuer Erholungsphase

Europäische Core-Immobilien könnten vor einer wachstumsgetriebenen Erholung stehen. Zwar halten der Nahostkonflikt, höhere Energiepreise und erneute Inflationsrisiken die Zinsen länger hoch und verzögern die Erholung der Kapitalwerte. Doch ein neuer Faktor rückt in den Fokus: Europas Streben nach größerer Eigenständigkeit eröffnet Immobilieninvestoren jetzt erhebliche Wachstumschancen.

SOCIAL MEDIA

RECHTLICHES

AGB
DATENSCHUTZ
IMPRESSUM
© wirkungswerk
ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Anmeldung zum Newsletter