US-Inflation wieder über 3%

Die US-Verbraucherpreise sind im März um 0,9% und damit erwartet kräftig gestiegen. Die Inflationsrate liegt damit wieder deutlich über 3%. Verantwortlich war der starke Anstieg der Benzinpreise, die infolge des Ölpreisschocks durch den Irankrieg zum Vormonat um 35% zugelegt haben. Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die monatliche Teuerung bei 0,2%. Die jährliche Rate für die Kerninflation lag damit bei 2,6%. Der Anstieg der Verbraucherpreise setzt die Politik aber stärker unter Druck als die Notenbank. Denn solange die Kerninflation und die Inflationserwartungen nicht deutlicher zulegen, ist eine abwartende Haltung der FED angebracht, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.

Waffenruhe lässt volatile Märkte vorübergehend aufatmen

Die vereinbarte Waffenruhe im Iran-Krieg hat die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten kurzfristig stabilisiert. Nach Wochen militärischer Eskalationen, die sich zum dominierenden Risikofaktor für die Kapitalmärkte entwickelt hatten, legten die Aktienindizes weltweit spürbar zu. Besonders deutlich zeigte sich die Entspannung am Energiemarkt: Der Ölpreis, der zwischenzeitlich auf nahezu 120 US-Dollar gestiegen war und akute Versorgungsängste widerspiegelte, fiel nach der Feuerpause wieder unter die Marke von 100 US-Dollar. Über die aktuellen Marktentwicklungen informieren die BfV Bank für Vermögen AG und die BCA AG im neuen Investment Radar.

MEAG verlängert langfristig zwei Mietverträge mit OBI in Berlin

MEAG hat zwei Mietverträge mit OBI in Berlin-Reinickendorf und Berlin-Spandau langfristig mit neuen Festlaufzeiten weit über 10 Jahren verlängert. Mit diesem langfristigen Commitment bekräftigt OBI seine starke lokale Präsenz am wichtigen Standort Berlin. Eigentümerin der Baumärkte in Berlin-Reinickendorf und Berlin-Spandau ist der MEAG Spezialimmobilienfonds German Super Stores. Unterstützt wurde MEAG von ihrem Property Manager IC-Immobilien Gruppe.

Waffenstillstand sorgt für Entspannung

Kommt mit dem Waffenstillstand im Iran die langersehnte Entspannung? Obwohl die Straße von Hormus aktuell noch geschlossen ist, fiel der Ölpreis wieder auf unter 100 US-Dollar pro Barrel (WTI) und besonders Grundstoffaktien erholen sich stark – allen voran Gold. Mögliche Szenarien, wie es nach dem Waffenstillstand weitergeht und worauf Anleger sich einstellen sollten, erläutert Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei ZKB/Swisscanto:

Kernenergie-Comeback lässt Uran strahlen

Die Rolle von Uran verschiebt sich derzeit grundlegend – politisch wie ökonomisch. Während der Konflikt im Iran zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass man dessen nukleare Aufrüstung verhindern will und damit hochangereichertes Uran in den Mittelpunkt militärischer Strategien rückt, gewinnt der Rohstoff parallel auch in der globalen Energiepolitik wieder an strategischer Bedeutung. So hat die Debatte um die Rolle der Kernenergie in Europa zuletzt deutlich an Schärfe gewonnen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete Anfang März 2026 den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft als „strategischen Fehler“ und kündigte an, Europa zu einem globalen Zentrum der nächsten Generation von Kernenergie zu machen. Dafür möchte von der Leyen unter anderem mehr als fünf Milliarden Euro in die Kernforschung stecken.

L&G erweitert Team für digitalen ETF-Vertrieb

L&G baut sein deutsches Wholesale‑Team weiter aus und hat zum 1. April Justin Heimer zum neuen Business Development Manager ernannt. In der neu geschaffenen Position wird Heimer den strategisch wichtigen digitalen ETF‑Vertriebskanal weiter ausbauen und die Zusammenarbeit mit europäischen Digitalplattformen, Partnern sowie bestehenden Geschäftskunden intensivieren. Er berichtet an Patrik Hanser, Head of Wholesale Distribution Germany & Austria.

Diversifizierung von US-Investments durch Small-Cap-Unternehmen

Die Investition in US-Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung kann deutliche Vorteile gegenüber der Exposition zu Large und Mid-Caps bieten: Small Caps stehen oft an der Spitze der Innovation und befinden sich in den frühen Phasen des Wachstumszyklus. Traditionell sind Small-Cap-Unternehmen zudem stärker von der Entwicklung heimischer Wirtschaft anhängig, da sie typischerweise eher auf lokalen Märkten als auf internationalen Märkten tätig sind.

Dr. Stefan Klotz ist neuer Geschäftsführer bei Praeclarus Invest

Die Praeclarus Gruppe gewinnt Dr. Stefan Klotz als neuen Geschäftsführer der Praeclarus Invest GmbH. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist bereits seit 2021 für das Unternehmen tätig, bislang als externer Mitarbeiter im Portfoliomanagement für Wertpapiere und Erneuerbare Energien. Für diese Bereiche ist er auch in seiner neuen Rolle als Geschäftsführer zuständig Dr. Stefan Klotz ersetzt in der Geschäftsführung Friedhelm von Zieten, der im gegenseitigen Einvernehmen aus der Praeclarus Invest ausscheidet, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen....

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