Volatiler Jahresstart für Erneuerbare

Der europäische Energiemarkt ist mit heftigen Schwankungen ins neue Jahr gestartet. So zeigte sich an den Strombörsen im Januar erneut eine hohe Volatilität – auch aufgrund einiger außergewöhnlicher Wetterbedingungen, die die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien in vielen Regionen Europas beeinflussten. „Geringes Windaufkommen, regionale Extremwetterereignisse sowie unterdurchschnittliche Einstrahlungswerte waren operative Herausforderungen“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group. „Gleichzeitig zeigt sich: Professionelles Asset-Management und hybride Portfolios zahlen sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen aus.“

Anja Maiberger wird Country Managing Director bei CACEIS in Deutschland

Zum 2. Februar 2026 übernahm Anja Maiberger hauptverantwortlich die Rolle als Country Managing Director bei CACEIS in Deutschland. In dieser Funktion gestaltet sie maßgeblich die Schnittstelle zwischen den Asset-Servicing-Aktivitäten der CACEIS Gruppe in Deutschland und den lokalen Marktteilnehmern. Anja Maiberger wird ihre funktionalen/ operativen Führungsrolle als Managing Director der CACEIS Bank, Germany Branch, auch künftig wahrnehmen – eine Position, die sie seit 2019 innehat.

Korrektur statt Kollaps: Warum der Bitcoin-Sell-off kein Zufall ist

Der jüngste Abverkauf von Bitcoin ist weniger als ein isoliertes Ereignis zu verstehen, sondern vielmehr als logische Folge eines überhitzten Marktumfelds. Nach einer langen Phase steigender Kurse traf eine zunehmende Risk-off-Stimmung auf einen Markt, der stark von Erwartungen, Liquidität und hohem Hebeleinsatz geprägt war. Gewinnmitnahmen, Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten und der Rückzug spekulativen Kapitals wirkten dabei wie ein Katalysator. Besonders Bitcoin als liquides und volatil reagierendes Asset wurde schnell und konsequent verkauft.

Gründe für eine Outperfromance von Schwellenländeranleihen 2026

Die Fundamentaldaten der Schwellenländer haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verbessert. Während viele entwickelte Volkswirtschaften mit steigenden Finanzierungskosten und einer Verschlechterung ihrer fiskalischen Position konfrontiert sind, zeigen zahlreiche Schwellenländer robuste Haushalte und solide Wachstumsdynamiken. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Kreditratings wider: 2025 lag das Verhältnis von Rating‑Upgrades zu Downgrades bei rund 2:1 – ein klares Signal für eine strukturelle Verbesserung innerhalb der Anlageklasse.

Wahl in Japan — vor allem die Rhetorik von Sanae Takaichi beunruhigt

Die jüngsten Turbulenzen am japanischen Finanzmarkt können unserer Einschätzung nach durchaus als eine Zäsur bezeichnet werden, die das Potenzial hat, weit über eine kurzfristige Marktreaktion hinauszugehen. Ausgelöst wurden sie durch eine ungewöhnliche Kombination aus politischem Timing, fiskalpolitischer Rhetorik und strukturellen Verschiebungen am Markt für japanische Staatsanleihen (JGBs).

Kurzkommentar zur EZB-Sitzung

Angesichts des robusten Wachstums in der Eurozone und einer Inflationsrate, die sich in der Nähe des Zwei-Prozent-Ziels bewegt, gibt es für die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit keinen Grund, ihre Geldpolitik zu ändern. Die Währungshüter aus Frankfurt werden den Einlagesatz daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 5. Februar bei 2,0 Prozent belassen. Lediglich der gegenüber dem US-Dollar weiter erstarkte Euro wird etwas Würze in die ansonsten wintergraue EZB-Sitzung bringen.  

Darum kommen Produktivitätszuwächse in den USA nicht mehr bei Arbeitnehmern an

Hinter der insgesamt hohen Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft verbirgt sich eine ausgeprägte Divergenz. Politische Kursänderungen in den USA sowie die zunehmende Verbreitung von KI-Technologien haben klare Gewinner und Verlierer hervorgebracht: Viele große, kapitalintensive Unternehmen mit hoher KI-Nutzung entfernen sich zunehmend vom Rest der Wirtschaft, während immer mehr Arbeitnehmer und ihre Haushalte zurückfallen. Diese prägenden makroökonomischen Entwicklungen dürften sich fortsetzen und auch im Jahr 2026 und darüber hinaus spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft, Märkte und Politik haben.

SOCIAL MEDIA

RECHTLICHES

AGB
DATENSCHUTZ
IMPRESSUM
© wirkungswerk
ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Anmeldung zum Newsletter