So lange dauert eine Verdopplung am Weltaktienmarkt

Zehn Jahre? Fünfzehn? Viele Anleger überschätzen, wie lange es in der Vergangenheit dauerte, bis sich ein Investment am Aktienmarkt verdoppelt hat. Im Schnitt waren es lediglich 7,6 Jahre. Doch die Betonung liegt auf „im Schnitt“. Denn diese durchschnittliche Zeitspanne trat in der Realität fast nie auf. Mal ging es blitzschnell, mal dauerte es eine halbe Ewigkeit.

COP30: Kollektiver Fehlschlag — verpasste Chance zur Abwehr gravierender Klimaschäden

Das Gastgeberland Brasilien hat zwar alles versucht, um den Klimagipfel erfolgreich abzuschließen. „Am Ende war jedoch – erneut – der Druck mächtiger Ölproduzenten und CO2-Emittenten zu groß, um echte Fortschritte zu erzielen“, sagt Dr. Heinz- Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute, das jüngst eine umfassende Analyse zu drohenden Klimakipppunkten und globalen Klimarisiken veröffentlicht hat.

Der Optimismus lässt noch auf sich warten

Das Warten auf den Aufschwung geht weiter. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie ist im November leicht gesunken und notiert bei 48,4 Zählern. Die magische 50-Punkte-Marke wird weiterhin verfehlt. Ein Wert oberhalb dieser Marke signalisiert, dass das Verarbeitende Gewerbe wieder wächst. Auch der Frühindikator für den Dienstleistungssektor im November hat sich nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat etwas verschlechtert.

Internationale Eigenkapitalpartner überholen die deutschen

Auf der jüngsten Immobilienmesse Expo Real war es unüberhörbar: Kapital ist wieder auf der Suche nach Anlagen. Aber der Trend verläuft anders, als es viele Marktteilnehmer erwartet haben. Denn internationale Investoren geben dieses Mal den Takt vor. Sie erkennen die aktuellen Fundamentaldaten insgesamt als sehr solide an. Die Leerstandsquote ist niedrig, das neue Angebot stark zurückgegangen. Die internationalen Akteure erwarten, dass damit die Voraussetzungen für eine deutliche Belebung gegeben sind. Und sie warten deshalb nicht mehr länger – sondern überholen ihre deutschen Marktpendants.

Börsen im Aufwind – keine KI-Blase / DAX erreicht 27.500 Punkte

Trotz zunehmender Beschränkung des Freihandels zeigt sich die Weltwirtschaft im neuen Jahr robust. Die DZ BANK Analysten rechnen mit einem Wachstum von drei Prozent. Ein Grund dafür, dass der Zollkonflikt nicht so stark durchschlägt, sind erhöhte Fiskalausgaben von zahlreichen Staaten. Deutschland wächst um ein Prozent. Grundlegende Reformen sind aber unabdingbar.

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