EM-ex-China-Strategie — Weshalb der Ausschluss von China sinnvoll sein kann

In einer sich wandelnden globalen Finanzlandschaft suchen Anleger zunehmend nach Strategien, die ihnen eine bessere Kontrolle über ihre Portfolios ermöglichen. Eine Strategie, die immer mehr an Zugkraft gewinnt, ist die Investition in Schwellenländer (EM) unter Ausschluss Chinas. Dieser Ansatz bietet eine Reihe von Vorteilen und steht im Einklang mit der sich verändernden Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums, wie Nick Robinson, Deputy Head of Global Emerging Market Equities bei abrdn, erläutert.

Zollankündigungen gegen Mexiko: Anleihenmärkte bleiben gelassen

Die Spreads für Schwellenländerwährungen in Hartwährung haben sich in der vergangenen Woche geringfügig verengt, wobei angeschlagene Anleihen weiterhin die Performance antrieben. Venezuela, das in Zahlungsverzug geraten ist, gehörte zu den Outperformern, da die Spread-Renditen im Jahresvergleich nun bei fast 30 % liegen. Ecuadors Anleihen wurden nach der Verschiebung der Entscheidung der Präsidentschaftswahlen auf eine Stichwahl im April abverkauft. Unterdessen blieben A- und BBB/BB-Emittenten unverändert oder legten geringfügig zu. Bemerkenswert ist, dass Mexiko und seine Subindex-Bestandteile die Schlagzeilen über Zölle abschüttelten. 

Warum Donald Trump die US-Inflation im Blick behalten sollte

Der rasante Anstieg der Verbraucherpreise war gemäß Umfragen das wichtigste Thema für Wählerinnen und Wähler bei den US-Präsidentschaftswahlen. Donald Trump nutzte die Inflation für sich, indem er Joe Biden und Kamala Harris die direkte Verantwortung zuschob. Mit ihm als Präsident wäre die Inflation nicht so stark angestiegen, ließ er verlauten. Umso mehr sollte er als amtierender Präsident das Thema im Blick behalten – trotz des aktuell großen Fokus auf geo-, handels- und migrationspolitische Aspekte – sowie das Bemühen um die Reduktion der Staatsausgaben zusammen mit Elon Musk.

Umdenken bei globalen Aktienstrategien

Nach Ansicht von Metzler Asset Management sollten Anleger, die auf globale Aktienstrategien setzen, umdenken. Denn das Marktumfeld befinde sich in einem tiefgreifenden Wandel. „Die globalen Aktienmärkte werden auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Chancen bereithalten. Doch um diese weiterhin erfolgreich zu nutzen, bedarf es teilweise eines anderen Ansatzes als bisher“, schreibt Ulf Plesmann, Co-Leiter Globale Aktien bei Metzler Asset Management, in einem aktuellen Kommentar. „Dies betrifft unter anderem das Anlageuniversum, den Selektionsprozess und die Fundamentalanalyse.“

Geopolitik: Tappen die USA unter Trump in die „Autokraten-Falle“?

Die zweite Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident verändert schon jetzt das Erscheinungsbild der USA. Zukünftig sind jedoch auch gravierende Politikfehler zu erwarten, ausgelöst durch extrem verengte Entscheidungsprozesse. Wie bereits Russland und China droht so auch den USA unter Trump der gefährliche Weg in die „Autokraten-Falle“. Dieser Begriff steht für systematische Fehlentscheidungen autokratischer Alleinherrscher, ausgelöst durch extreme Machtkonzentration. Als Folge dieser Entwicklung werden geopolitische Risiken spürbar zunehmen, warnt das FERI Cognitive Finance Institute. 

Wunderlich wird CSO im Insti-Geschäft der MEAG

Zum 1. April 2025 übernimmt Heiko Wunderlich die Kundenverantwortung im Bereich Institutional Clients als Chief Sales Officer (CSO). Er kommt von Allianz Global Investors, wo er seit 2012 in verschiedenen Führungspositionen tätig war, zuletzt als Leiter des institutionellen Business Developments in Deutschland und Österreich. Er folgt auf Frank Becker, Geschäftsführer der MEAG KAG und Leiter des Bereichs Institutional Clients, der das Unternehmen verlässt. Beckers' Tätigkeit als Geschäftsführer endet zum 28. Februar 2025.

Trumps Zölle: Stärkerer Dollar, schwächerer Aktienmarkt

Die neue US-Regierung unter der Führung von Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit als Präsident plant, einigen der wichtigsten Handelspartner der USA umfassende neue Zölle aufzuerlegen. Bisher ist unklar, ob weitreichende Zölle tatsächlich eingeführt werden oder ob es sich eher um eine Drohung handelt, um die Handelsbeziehungen neu auszubalancieren und Verhandlungsmacht in anderen Fragen zu erlangen (die jüngste Entscheidung, die Zölle auf Kanada und Mexiko für 30 Tage einzufrieren, während die Zölle auf China bestehen bleiben, hat diese Frage nicht geklärt).

Der Januar gibt den Takt vor

As goes January … so goes the year: Bereits seit den 1970er Jahren gibt es mit Blick auf den Aktienindex S&P 500 eine Markttheorie, die besagt, dass der erste Monat für den Rest des Jahres die Richtung vorgibt. Sebastian Dörr hat nachgerechnet, ob dieses „Januarbarometer“ in der Vergangenheit tatsächlich funktionierte – und welche Unterschiede es mit Blick auf die Sektoren gab.

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