Ifo-Index im Mai: Gute Aussichten

Der ifo-Index für den Monat Mai hat die Markt-Erwartungen nicht erreicht, zeichnet aber weiterhin ein konstruktives Bild für die deutsche Konjunktur. So hat sich in der Industrie die Stimmung deutlich verbessert, und zwar sowohl in der in der Einschätzung der aktuellen Lage als auch bezüglich der weiteren Aussichten.

Europawahl — große Veränderungen für Aktienanleger?

Die Europawahl im Juni könnte das Tempo steigern, mit dem sich politische Prioritäten der Europäischen Union (EU) verändern – mit potenziell bedeutsamen Auswirkungen für europäische Aktien. Wellington-Aktienexperte Nicolas Wylenzek hat im Vorfeld der Wahl mit Politikern gesprochen und analysiert aus Anlegerperspektive in seinem jüngsten Kommentar unter anderem diese vier Themen:

Die wirklichen KI-Gewinner

Technologieaktien haben sich in diesem Jahr insgesamt gut entwickelt, sowohl auf absoluter Basis als auch relativ zum breiten Markt. Allerdings gab es innerhalb des Sektors eine große Divergenz in der Performance. Large Caps schnitten deutlich besser ab als Small Caps, die Renditen von Halbleiterwerten waren sehr stark, Software und Internet-Aktien ebenfalls. Teilsektoren wie Hardware, Kommunikationsgeräte und IT-Dienstleistungen hatten es hingegen schwer. Selbst innerhalb der "Magnificent 7" traten die Unterschiede zutage.

Was, wenn die Fed die Zinsen in diesem Jahr nicht senkt?

Anfang des Jahres waren viele Anleger davon überzeugt, dass die US-Notenbank Fed, die Zinsen bis Ende 2024 viermal senken würde. Heute, angesichts der unerwartet hohen Inflation, erscheint dies jedoch unwahrscheinlich. „Gut möglich, dass es in diesem Jahr überhaupt keine Zinssenkungen geben wird – und dass die Märkte damit gut zurechtkommen“, sagt Darrell Spence, Ökonom bei Capital Group. Aus seiner Sicht sprechen drei gute Gründe dafür, den US-Leitzins für den Rest des Jahres auf dem jetzigen Niveau zu belassen.

DAX 20.000 dank Konjunkturbelebung in Reichweite

Die Aussicht, dass der DAX die 20.000er-Marke noch vor der Sommerpause knacken könnte, scheint – dank der laufenden Konjunkturbelebung – greifbar. In den letzten drei Monaten hat sich das Ifo-Geschäftsklima, einschließlich der Erwartungskomponente, deutlich aufgehellt. Weitere Frühindikatoren bestätigen die Faustregel, dass drei aufeinanderfolgende Anstiege des Ifo-Index – und nächsten Montag aus unserer Sicht wahrscheinlich der vierte – auf einen deutschen Konjunkturaufschwung hindeuten.

UBS: Family Offices kehren zu mehr Balance zurück, aktives Management gefragt

Family Offices weltweit setzen in ihren Portfolios auf eine ausgewogenere Allokation mit verstärktem Fokus auf festverzinsliche Wertpapiere. Aktives Management gewinnt global in den Portfolios an Bedeutung, wobei die Präferenz von Family Offices aus Europa für aktive Produkte im weltweiten Vergleich überdurchschnittlich stark ist. Künstliche Intelligenz bleibt weltweit wie in Europa in den nächsten zwei bis drei Jahren das beliebteste Anlagethema. Diese Erkenntnisse gehen aus dem UBS Global Family Office Report 2024 hervor, der heute veröffentlicht wurde. Zugrunde liegt eine Befragung von 320 Single Family Offices aus sieben Regionen der Welt, die zusammen ein Vermögen von 608 Milliarden USD repräsentieren. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Datensatz um 90 Family Offices vergrößert. Der Report ist damit die umfassendste und aussagekräftigste Studie dieser Art.

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